Aus kuratorischer Perspektive wird Zeichnen nicht als Technik verstanden, sondern als intuitive, körperlich verankerte Handlung, die zugleich einen reflexiven und konzeptuellen Ausgangspunkt bildet. Die Linie fungiert als Spur, als Geste, als Ort und als Form. Sie trägt Licht, Bewegung, Rhythmus und Bedeutung und wird so zu einer eigenständigen Stimme innerhalb der künstlerischen Arbeiten. Die Ausstellung versammelt interdisziplinäre künstlerische Positionen, die den Akt des Zeichnens neu verorten. Sie erweitern das Verständnis von «Dessin» im weiteren Sinn und nähern sich der Linie fragend, experimentell und medienübergreifend. Präsentiert werden zeichnerische, installative, skulpturale, videobasierte und performative Arbeiten, die sich an den Schnittstellen von Sprache, Körper, Raum, Geste und Zeit bewegen.
Liste Kunstschaffende:
Olga Antonova
Carmela Gander
Lotta Gadola
Susanne Henning
Patricia Jacomella-Bonola
Gian Kaegi
Anna Sabina Zuerrer
Performance: «Das Zeigen des Momentums»
Monica Germann & Daniel Lorenzi
Spoken Artists: «Zeichen einer Wendung»
Alexander Obretenov
Pablo Haller
Performance: «Linie als Stimme»: Karyna Herrera & Gian Kaegi
Trommeln für den Frieden: Leonardo Ponce

Pablo Haller

Susanne Henning

Johanna Rast

Alexander Obretenov

Carmela Gander

Olga Antonova

Monica Germann & Daniel Lorenzi

Anna Sabina Zuerrer

Gian Kaegi

Karyna Herrera & Gian Kaegi

Trommeln für den Frieden mit Leonardo Ponce